Über uns Wer ist die Kje?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und korporatives Mitglied des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising. Wir setzen uns zusammen aus Vorstandsmitgliedern, Beiräten, Mitarbeiter*innen und ca. 750 Mitgliedern. Der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. sieht es als seine Aufgabe, Menschen mit und ohne Behinderung, Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten anzubieten und sie entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten zu betreuen und zu fördern.

In den verschiedenen Einrichtungen sollen sie Zuwendung, ein gemeinsames Miteinander und ein Eingehen auf ihre Bedürfnisse erfahren.

Der Verein unterhält soziale Dienste, Einrichtungen und Arbeitsmöglichkeiten. Dies sind insbesondere die Offenen Hilfen, der Integrationskindergarten, der Regelhort, die Heilpädagogischen Tagesstätten, die Wohnhäuser, die Pflegeeinrichtungen und die Werkstätten.

Der Verein macht die Öffentlichkeit auf die Probleme von Menschen mit Behinderung aufmerksam und vertritt deren Anliegen. Zur Verwirklichung seiner Ziele sucht der Verein die Zusammenarbeit mit anderen Trägern, Behörden und Institutionen.

Unsere Aufgabenbereiche

Wir suchen das Miteinander von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig davon, ob eine Behinderung vorliegt oder nicht.

Wir stellen strukturelle und individuelle Formen der Hilfe bereit, die Menschen benötigen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig, seelisch oder mehrfach behindert sind.

Wir betreuen und fördern Menschen aller Alters- und Entwicklungsstufen entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.

Wir betreiben einen Integrations­kindergarten, Heilpädagogische Tagesstätten, einen Regelhort, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Werkstätten, Förderstätten und Offene Hilfen.

Über uns Aus unserem Leitbild

Wir bekennen uns zu den Grundaussagen der Caritas und stellen unser Handeln aus christlicher Verantwortung in den Dienst des Nächsten. Außerdem halten wir am christlichen Menschenbild und seinen ethischen Konsequenzen fest.

Für die Zufriedenstellung grundlegender menschlicher Bedürfnisse treten wir ein und orientieren uns am Prinzip „spezifische Normalität“.

  • Wir sehen in der Würde des Menschen und seinem unantastbaren Lebensrecht unsere oberste Handlungsmaxime.
  • Wir respektieren die Einzigartigkeit und Besonderheit eines jeden Menschen von der Zeugung bis zum Tod.
  • Wir betrachten Leiden und Wohlbefinden als zum Menschen gehörig und richten unser Verhalten danach aus.
  • Wir geben die nötigen Hilfen zur Entwicklung von Eigenständigkeit und individueller Ausprägung (Autonomie und Individualität).
  • Wir fordern die Teilhabe an der Gesellschaft bei gleichzeitiger Sicherstellung der notwendigen Rahmenbedingungen (adaptive Inklusion).

Ein Beruf mit Verantwortung

Wir tragen Verantwortung für die uns anvertrauten Personen und stellen uns dieser Aufgabe.

  • Wir bieten Menschen mit und ohne Behinderung Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.
  • Wir geben Hilfestellung zur individuellen Lebensbewältigung.
  • Wir fördern ganzheitlich und gewährleisten individuelle Betreuung.
  • Wir setzen uns ein für adäquate Lebensbedingungen und eine bestmögliche Versorgung.
  • Wir suchen die Zusammenarbeit mit allen am Entwicklungsprozeß beteiligten Personen und kooperieren eng mit dem persönlichen Umfeld.

Wir entwickeln und sichern Qualität

  • Wir bilden aus und bilden uns fort.
  • Wir planen und reflektieren.
  • Wir kontrollieren und dokumentieren.
  • Wir tauschen uns aus und sind offen für Neues.
  • Wir orientieren unser Handeln an der Zufriedenheit und der Lebensqualität der betreuten Personen.
  • Wir messen unsere Produkte und Dienstleistungen an den Qualitätsansprüchen unserer Kunden.
  • Wir gewährleisten Mitsprache und garantieren Formen der Mitwirkung.

Mitmachen

Ihre Spende kommt an

Damit die von uns betreuten und geförderten Menschen in unseren Einrichtungen die angemessene Unterstützung erhalten können, sind erhebliche finanzielle Eigenmittel notwendig.

Vielen Dank für Ihre Spende. Sie helfen dabei, unsere Betreuten noch besser zu fördern. Ihre Spende wird für den von Ihnen gewünschten Verwendungszweck direkt eingesetzt. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende!

Werden Sie Mitglied

Helfen Sie uns, damit wir helfen können. Werden Sie Mitglied des Kinder- Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V.

Was eine Mitgliedschaft bedeutet:

  • Einladung zu Veranstaltungen
  • Einblicke in das Engagement für die Betreuten
  • Informationen zu den Vereinsaktivitäten
  • Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung
  • Mitgliedsbeiträge (15 €/Jahr) sind wie Spenden steuerlich absetzbar

Alles auf einen Blick Unsere Fachdienste

Heilpädagogik

Die Heilpädagogische Übungsbehandlung (HPU) ist eine gezielte Einzelförderung für behinderte und entwicklungs-verzögerte Kinder. Das Tätigkeitsfeld der Heilpädagogin umfaßt genaue Beobachtung und Feststellung des aktuellen Entwicklungsstandes.

Ergotherapie

Ergotherapie wird angewendet bei Entwicklungsrückstand gegenüber Gleichaltrigen im seelischen, geistigen oder körperlichen Bereich, bei Störungen in der Verarbeitung von Sinnesreizen, bei Störungen oder Schädigungen eines oder mehrerer Sinnesorgane, bei Störungen oder Ausfällen in der Bewegungsfähigkeit, bei Störungen im sozialen Verhalten oder bei Schreib- und Leseschwierigkeiten.

Logopädie

Ihre Tätigkeit umfasst eine individuell auf das Kind ausgerichtete Vorbeugung, Abklärung und Behandlung der jeweiligen Störung. Ziel ist es, das Kind auf dem Weg zu der ihm erreichbaren, optimalen sprachlichen Kompetenz zu begleiten und zu fördern. Schwerpunkte der logopädischen Arbeit sind: Diagnostik und Therapie aller kindlichen Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen und die Beratung und Anleitung der Eltern.

Psychologie

Der Psychologische Fachdienst arbeitet in den Kindergärten, den Tagesstätten und in der Werkstätte für Menschen mit Behinderung. In Ergänzung zu den anderen Fachdiensten und in Zusammenarbeit mit den EinrichtungsleiterInnen, Gruppendiensten und anderen Fachdiensten wirkt er bei Entscheidungen und Prozessen mit (Diagnostik, Förderplanung, Therapie), die eine angemessene Betreuung und Förderung der anvertrauten Personen sicherstellen sollen.

Physiotherapie

In der Physiotherapie finden Einzel- bzw. Gruppenbehandlungen statt. In neurophysiologischer Ganzbehandlung werden vorhandene Fähigkeiten erhalten bzw. verbessert. Durch geeignetes Material und Geräte werden z.B. Gleichgewicht und Koordination geübt bzw. Fehlentwicklungen vorgebeugt.

Kinderarzt/-ärztin

Zur Beratung steht den Einrichtungen eine fachärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin zur Verfügung.

Musiktherapie

Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Zentraler Inhalt der Musiktherapie ist die musikalische Improvisation, in der Therapeut und Klient miteinander musizieren.

Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist eine Therapieform, die die heilende, fördernde und stärkende Kraft des gestalterischen Tuns nutzt und eine Form der nicht-sprachlichen Kommunikation bietet. Es geht in der Kunsttherapie nicht um das Schaffen von Kunstwerken, sondern darum, den Kindern durch das Malen und Gestalten eine ihrem Wesen entsprechende Ausdrucksform zu bieten und ihre Entwicklung zu fördern. Durch den Umgang mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Materialien können sich die Heranwachsenden erproben, sich selbst erfahren, erleben und wahrnehmen.

Sozialpädagogik in den Kinder- und Jugendeinrichtungen

Das Aufgabenfeld bezieht sich in fachübergreifender Weise auf die Koordination und Vernetzung der verschiedenen Fachbereiche des Förderangebots auf der Grundlage der individuellen Situation der betreuten Kinder und Jugendlichen. Die Analyse und Feststellung der jeweiligen Persönlichkeitslage und eine hieraus entwickelte bedarfsgerechte Förderplanung bilden hier den Kern des sozialpädagogischen Ansatzes. Die Orientierung am Bedarf der Familie und des Kindes im Zusammenhang mit den zu erreichenden Zielen soll ein familiär förderliches Miteinander und insbesondere die Persönlichkeitsentfaltung des betreuten Kindes bewirken. Diese systemische Sichtweise dient dazu, das nahe soziale Bezugsfeld der HPT-Kinder in die kindbezogene Entwicklungsförderung zu integrieren.

Hippotherapie

Der pädagogische Einsatz eines speziell geschulten Pferdes gehört zum Ansatz der pädagogischen Fachrichtungen, die Tiere als attraktives Medium bei entwicklungsgestörten Kindern bewiesen erfolgreich einsetzen.

Die hippopädagogische Behandlung hat folgende Ziele: die Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Konzentration, des Sozialverhaltens, der motorischen Funktionen, des Beherrschens und des Erlebens von Emotionen, des Regel- und Ablaufverständnis; die hippopädagogische Behandlung fördert die individuelle Naturbegegnung, das Icherleben und die Sozialerfahrung durch die Erlebnisse im Umgang mit dem Pferd und soll die Fähigkeit zu tieferen Identifikationsleistungen erhöhen.

260
Mitarbeiter*innen
7
Einrichtungen
10
Fachdienste
Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.

Über uns Unser Vorstand

Hier möchten wir Ihnen die Mitglieder unseres Vorstands vorstellen:

Stephan Heinle
1. Vorsitzender

Garmisch-Partenkirchen und Absam in Tirol

Dipl. Sozialpädagoge (FH)

Experte für werteorientierte Unternehmensentwicklung

Eintritt 02.07.2017

Andreas Wieland
2. Vorsitzender

Garmisch-Partenkirchen

Diplom-Kaufmann Univ.

Einrichtungspate für WfbM und KiGa

Eintritt 15.10.2015

Ronald Kühn
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Murnau

Dipl. Sozialpädagoge (FH)

Eintritt 10.11.2003

Eva-Maria Böhner
Vorstandsmitglied

Seehausen

Studienrätin im Förderschuldienst

Einrichtungspatin für Offene Hilfen

Eintritt 13.11.1990

Johann Kriner
Vorstandsmitglied

Krün

Freiberuflicher Selbstständiger

Einrichtungspate für HPT-Farchant

Eintritt 25.10.1993

Mechtild Morhart
Vorstandsmitglied

Garmisch-Partenkirchen

Lehrerin i.R.

Einrichtungspatin für KiGa

Eintritt 13.11.1990

Kathrin Rotter-Heinle
Vorstandsmitglied

Garmisch-Partenkirchen

Pädagogin, Psychologin MA, systemischer Coach und Therapeutin (SG)

Einrichtungspatin für Wohnen

Eintritt 15.10.15

Thomas Schmitt
Vorstandsmitglied

Kochel

evangelischer Pfarrer

z.Zt. im Schuldienst

Einrichtungspate für WfbM

Eintritt 18.07.2011

Gerhard Wojciak
Vorstandsmitglied

Bad Kohlgrub

Heilpädagogischer Förderlehrer

Einrichtungspate für HPT-Murnau

Eintritt 15.10.2015

Über uns Unser Beirat

Hier möchten wir Ihnen die Mitglieder unseres Beirates vorstellen:



Harald Kühn, MdL - Murnau
Dr. Michael Rapp - Murnau
Anna Schmid - Farchant
Thomas Schwarzenberger - Krün
Franz Urbin - Bad Kohlgrub

Kje Organigramm

kje Organigramm
miteinander füreinander