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Werdenfelser Werkstätten

Die Werdenfelser Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) ist eine Einrichtung zur Eingliederung ins Berufsleben.

Der betreute Personenkreis umfasst Erwachsene mit geistiger, psychischer, körperlicher und mehrfacher Behinderung.
Nach der Aufnahme findet in der Regel eine 2-jährige Ausbildung nach individuellen Förderplänen statt.
Ziel dieser Maßnahme ist die Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt oder einen Dauerarbeitsplatz in der WfbM.
In unserer Einrichtung legen wir besonders hohen Wert auf eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.
Unter dem Dach der Werdenfelser Werkstätten werden Menschen mit schwersten Behinderungen in zwei Fördergruppen betreut.

Ein Team aus qualifiziertem Fachpersonal steht für diese vielfältigen Aufgaben zur Verfügung.

 

Die Werdenfelser Werkstätten verstehen sich als:

  • Arbeitsstätte
  • Ausbildungsstätte
  • Partner für Firmen, Kunden und Einrichtungen
  • Lebens- und Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderungen

 

Die Werdenfelser Werkstätten bieten ein breit gefächertes Angebot an individuell angepassten Arbeitsplätzen in folgenden Fachbereichen an:


Unsere industrielle Fertigung führt Firmenaufträge aus:

Wir...

  • montieren
  • demontieren
  • bohren
  • fräsen
  • pressen
  • nieten
  • sortieren
  • verpacken
  • umverpacken
  • kuvertieren
  • etikettieren
  • schneiden
  • falten
  • kleben
  • komplettieren
  • konfektionieren
  • und vieles andere


Wäscherei

Wir...

  • waschen
  • bügeln
  • mangeln
  • pressen
  • toppen 

für Privatkunden, Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Betriebe und Arztpraxen mit Hol- und Bringdienst.


Schreinerei 

Wir verarbeiten heimische Massivhölzer zu Standardartikeln und auf Wunsch zu Sonderaufträgen.

  • Haus und Garten
  • Haushaltswaren
  • Spielwaren
  • Kleinmöbel
  • Geschenke
  • Saisonartikel

    
Weberei 

Wir weben auf Ihren Wunsch nach Farbe und Größe

  • Fleckerlteppiche
  • Schafwollteppiche
  • Baumwollteppiche
  • Bank- und Stuhlpolster
  • Sitzkissen

    
Hauswirtschaftlicher Dienst/ Reinigungsdienst

  • interne Verteilerküche
  • interne Gebäudereinigung
  • interne Bewirtung/Brotzeiten

 

Berufsbildungsbereich

In den Berufsbildungsbereich werden, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung und unabhängig von der vorausgegangenen Förderung, alle behinderten Menschen nach Absolvierung des Eingangsverfahren aufgenommen, die infolge ihrer Behinderung nicht, noch nicht, oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können.
Alle Bildungsmaßnahmen haben die Verbesserung der Eingliederungsmöglichkeiten in das Arbeitsleben und die Persönlichkeitsentwicklung zum Ziel. Durch planmäßige berufliche Bildung und Förderung, auf der Grundlage eines zielorientierten pädagogisch-fachlichen Vorgehens, ist die Entwicklung, Erhöhung oder Wiedergewinnung der beruflichen und lebenspraktischen Leistungsfähigkeit des Menschen mit Behinderungen anzustreben, um dadurch für geeignete Tätigkeiten im Arbeitsbereich der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

 

Fördergruppen/ Förderstätte

Die Förderstätte bietet Platz für schwer und schwerst mehrfach behinderte, erwachsene Menschen, die wegen der schweren und schwersten geistigen und/oder körperlichen Behinderung, oft in Kombination mit ausgeprägter/n Wahrnehmungsstörungen, psychischer Beeinträchtigung, Anfallsleiden und anderem, in vielen ihrer Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sind und die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer WfbM nicht erfüllen (§ 136 Abs. 3 SGB IX).

                                                                                                                               

Außenarbeitsplätze Betriebspraktika

Arbeitsbereich: „WWGAP“ =  Werdenfelser Werkstätten
Gemeindenahe AußenarbeitsPlätze im Landkreis Garmisch- Partenkirchen

Die Werdenfelser Werkstätten haben sich aus Gründen der erweiterten Wahlmöglichkeiten zur Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zum Ziel gesetzt, ihr Arbeitsangebot stetig zu erweitern und über die Arbeitsplätze in den Räumen der Werdenfelser Werkstätten hinaus so genannte Außenarbeitsplätze (ausgelagerte Arbeitsplätze) und vorbereitend Betriebspraktika anzubieten.

In der Praxis zeigt sich, dass der direkte Übergang aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – die Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis – für Werkstattbeschäftigte leider nicht oder kaum möglich ist.

Eine Form der Teilhabe am Arbeitsleben für Beschäftigte der Werkstatt ist die Tätigkeit auf ausgelagerten Arbeitsplätzen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Die Beschäftigung auf ausgelagerten Arbeitsplätzen kann bestimmten Werkstattbeschäftigten die soziale und berufliche Integration in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes ermöglichen.

Bei ausgelagerten Arbeitsplätzen handelt es sich um eine befristete oder dauerhafte Tätigkeit außerhalb der Werkstatt in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes unter Beibehaltung des Rechtsstatus eines Werkstattbeschäftigten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) und unter rechtlicher und tatsächlicher Verantwortung der Werkstatt.

Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes sind zeitlich befristete Arbeits-, Beschäftigungs- und Ausbildungsplätze, die dem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bieten, sich unter den Rahmenbedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu erproben und zu festigen und in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes berufspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen zu erwerben. Dies erfolgt unter Hilfestellung und Begleitung der Werkstatt, deren Beschäftigter er bei unveränderter Rechtsstellung weiterhin ist (§ 138 SGB IX). Ziel ist hierbei eine realistische Erprobung der Möglichkeiten, Fähigkeiten und eventuellen Grenzen der jeweiligen betreuten Beschäftigten zu Bedingungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Die Zielsetzung dieser Betriebspraktika erfordert in der Regel eine zeitliche Befristung, innerhalb derer eine Klärung über das weitere Vorgehen herbeigeführt werden muss. Die Dauer ist in Absprache mit allen Beteiligten individuell festzulegen. In der Regel bewegt sich der Zeitraum zwischen einer Woche und bis zu drei Monaten.  Eine Verlängerung dieses Zeitrahmens ist in begründeten Ausnahmefällen möglich.

 

Qualitätsmanagement und finanzielle Vorteile

Unsere Fertigungsprozesse und Dienstleistungen unterliegen einer ständigen Qualitätssicherung. Wir arbeiten mit einem Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9000 ff. Seit April 2007 sind die Werdenfelser Werkstätten nach der DIN EN ISO 9001 erfolgreich zertifiziert.

Der Gesetzgeber hat gemeinnützigen Institutionen nach § 140 SGB Wettbewerbsvorteile eingeräumt. Unsere im Rechnungsbetrag enthaltenen Arbeitsleistungen können zu 50 % auf die Ausgleichsabgabe angerechnet werden. Auf den Nettobetrag erheben wir den verminderten Mehrwertsteuersatz von derzeit 7 %.

In unserem Werkstattladen bieten wir ein reichhaltiges Angebot von Produkten an.

                                                                                                                              

Sozialdienst

Der Sozialdienst ist an der Erfüllung des sonderpädagogischen Auftrags der WfbM wesentlich beteiligt.
Die sozialpädagogische Betreuung umfasst dabei die Beratung, Dokumentation, Förderung, Fort- und Weiterbildung, Krisenintervention und Qualitätssicherung.

 

Werdenfelser Testbatterie (WTB)

In Kooperation zwischen den Werdenfelser Werkstätten und der
Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sozioinformatik-Systeme (FESS) an der Universität München (LMU) wurde mit der „Werdenfelser Testbatterie“ (WTB) ein neues leistungsfähiges Diagnoseinstrument zur Erfassung intellektuell-kognitiver und persönlichkeitsrelevanter Merkmale bei Menschen mit Behinderungen entwickelt. Die WTB wurde für den Einsatz in Werkstätten konzipiert, enthält 20 Untertests und liegt in einer computergestützten Version vor.  Auf diese Weise kann eine differenzierte Auswertung und eine qualitätsvolle wie auch individualisierte Gutachtenerstellung das professionelle Arbeiten der Fachleute auf zeitsparende Weise nachhaltig unterstützen.

Referenten:
Prof. Dr. F. Peterander, LMU
Erich Strasser, Dipl.-Psych., KJE-Hilfe e.V.
Torsten Städler, Dipl.-Psych., LMU
Anfragen per E-Mail: Erich.Strasser@kje-hilfe.de


Wegbeschreibung
Hier finden sie eine Wegbeschreibung zu unseren Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Hier finden Sie uns

Werdenfelser Werkstätten

Dompfaffstraße 3
82467 Garmisch-Partenkirchen
Website: www.kje-hilfe.de
Ansprechpartner: Peter Pfeiffer
Telefon: 08821/943094-11
Fax: 08821/943094-40
e-mail: peter.pfeiffer@kje-hilfe.de
Geschäftszeiten:
Montag bis Donnerstag: 7.45 – 12.30 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 7.45 – 12.00 Uhr und 12.30 – 16.15 Uhr

Werkstattladen- Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 8.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Freitag: 8.00 – 11.30 Uhr und 12.30 – 15.30 Uhr

Sport

11
Jul.

Zwei Teams der KJE-Hilfe beteiligt

12
Jan.

Vorstellung der Sportler der KJE-Hilfe


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